DOSB - Olympiamannschaft

Bühne

Bogenschießen

Der Sport mit Pfeil und Bogen hat eine zweigeteilte olympische Geschichte bei den Spielen der Neuzeit. Schon in den Jahren 1900 bis 1908 sowie 1920 stand der Präzisionssport mit unterschiedlichen Disziplinen im Programm. Dann mussten sich die Bogenschützen bis München 1972 gedulden, bevor sie als Individualsportler (Männer und Frauen) wieder an den Spielen teilnehmen durften. 1988 kam das Mannschaftsschießen hinzu, so dass nunmehr vier Wettbewerbe ausgetragen werden. Deutsche Athleten gewann bisher zwei olympische Medaillen im Bogenschießen: Das deutsche Damenteam gewann Silber (in Atlanta 1996) und Bronze (in Sydney 2000). Erfolgreichste Nation in der Sportart ist Südkorea mit 19-mal Gold, 9-mal Silber und 5-mal Bronze.

Rio 2016

Für die Olympischen Spiele in Rio haben die deutschen Bogenschützinnen und -schützen bereits zwei Quotenplätze (Männer und Frauen Einzel) erreicht. 

Die Nominierung der Athletinnen und Athleten für die Deutsche Olympiamannschaft Rio 2016 findet dann an den offiziellen Nominierungsterminen des DOSB am 31. Mai, 28. Juni und 12. Juli 2016 statt.

 

 

Deutsche Medaillen

Jahr G S B Total
1996 0 1 0 1
S Barbara Mensing, Cornelia Pfohl, Sandra Wagner Mannschaft team
2000 0 0 1 1
B Barbara Mensing, Cornelia Pfohl, Sandra Sachse Mannschaft team
Total 0 1 1 2

Wenn zwischen dem 6. und 12. August im berühmten Sambódromo zu Rio die Pfeile durch die Luft zischen, weicht der Flair des brasilianischen Karnevals, der auf der Tribünenstraße gefeiert wird, dem olympischen Gedanken. Im Fokus stehen aus deutscher Sicht die Einzelwettbewerbe, in denen Florian Floto und Lisa Unruh ihr Können unter Beweis stellen wollen. Über die Distanz von 70 Metern wird mit einem Recurvebogen auf die bekannten runden Auflagen geschossen. Dann wird sich zeigen, ob die Deutschen in der Weltspitze mitmischen können. Die einzigen Medaillen gab es bisher in den Mannschaftswettbewerben, als das dreiköpfige Team mit Barbara Mensing, Cornelia Pfohl und Sandra Wagner-Sachse 1996 Silber und 2000 Bronze gewann. 2016 verpassten die deutschen Herren und Damen allerdings die Qualifikation für die Teamwettbewerbe. Traditionell stark sind die Südkoreaner. Vor allem die Damen haben eine beeindruckende Serie aufzuweisen: Im Team gewannen sie seit 1988 jedes Mal die Goldmedaille. Auch dieses Jahr in Rio?

Athleten

Bühne

Sportstätte

Das Sambódromo da Marquês de Sapucaí ist eine ca. 700 Meter lange Arena in Rio de Janeiros Stadtteil Cidade Nova. Weltweit bekannt ist sie vor allem wegen der großen Umzüge der extravaganten Sambaschulen, die während des Karnevals in der Metropole stattfinden. Häufig wird die Tribünenstraße nur kurz als „Sambódromo“ oder „Sapucaí“ bezeichnet. Sie ist bei den Olympischen Spielen unter anderem Schauplatz für die Zieleinläufe beim Gehen und beim Marathon. Darüber hinaus findet im mit früher 88.500 Zuschauer fassenden größten Paradenstadion der Welt das Bogenschießen statt. Im Vorfeld des Großereignisses wurde die Avenida Marquês de Sapucaí umfassend renoviert.

Fassungsvermögen: 60.000
Baujahr: 1984
Wettbewerbe: Bogenschießen, Gehen, Marathon

 

Athleten

Social Hub

Diese Website verwendet Cookies. Wenn Sie weiterhin auf dieser Website bleiben, erteilen Sie damit Ihr Einverständnis zur Verwendung von Cookies.

Schließen